×
Iken
Arboretum
Oberneuland
Einführung
Fachaufsicht Gestaltung Exoten
Aktuelles
Abteilungen
Ahorn Asien Birke China Eberesche Eiche Europa Japan Kaukasus Nadelgehölze Nord Amerika Zierobst
Pflanzen
Liste
Bildergalerie Links Kontakt Impressum
Iken
Arboretum
Oberneuland

Einführung

Abteilungen

Eine botanische Pflanzensammlung wird nach bestimmten Kriterien geordnet. Das hilft zunächst dabei, einzelne Pflanzen gut zu finden; deshalb erscheint es zunächst am einfachsten zu sein, dieses nach dem ABC vorzunehmen. Dieses Kriterium ist aber weder für die unterschiedlichen Pflanzenansprüche als auch für die Gestaltung besonders hilfreich. Allein durch eine fachliche Zuordnung können weitere Informationen über die jeweilige Pflanze zugänglich gemacht werden.
Eine Aufpflanzung in Reihen, wie es in Baumschulen probat ist, wird dem Anspruch eines Arboretums nicht gerecht, denn die Pflanzen sollen ja auch in ihrer gestalterischen Qualität präsentiert werden. Bewährt hat sich zum einen die Zusammenstellung nach Gattungen. Das hat den Vorteil, dass die unterschiedlichen Arten leicht mit einander verglichen werden können und dass sie zumeist auch ähnliche Standortansprüche haben.
Eine weitere Möglichkeit ist die geografische Gliederung nach Herkunftsgebieten. Hierbei kann die Auswahl des Standortes sich z.B. an den Klimazonen, aus denen die Pflanzen stammen, orientieren, was für eine Etablierung hilfreich ist. Zusätzlich besteht dabei die große Chance, die gestalterischen Qualitäten einzelner Exemplare zu kombinieren und so zu einem harmonischen Gesamteindruck führen.
Im Iken Arboretum richten sich einige der Abteilungen nach den Gattungen und andere Abteilungen nach den Herkunftsländern. Die Vorgaben hierfür stammen von Justin Iken und die bisherigen Beobachtungen haben gezeigt, dass dieses eine gelungene Kombination ist.


Iken
Arboretum
Oberneuland

Japan

Japan (B13)
Der Insel Staat in Ost Asien bietet Raum für nahezu doppelt so viele Arten an heimischen Pflanzen (ca. 17.000) wie Deutschland (ca. 9.500) trotz ähnlich großer Fläche.
Die große Vielfalt und Üppigkeit in der japanischen Pflanzenwelt ist überwiegend auf die Wärme und Feuchtigkeit im Sommer und die gebietsweise milden Winter zurückzuführen. Ein weiterer Grund ist der Anteil Japans an mehreren verschiedenen Klimazonen aufgrund der großen Längserstreckung. Auch die Topografie mit kleinflächigen Reliefs, hohen Bergen und tief eingeschnittenen Tälern sowie die Inselstruktur tragen dazu bei. Ein Großteil der japanischen Gehölze ist für das Klima in Mitteleuropa gut geeignet und wird deshalb gerne in dekorativen Park- und Gartenanlagen gepflanzt.
Mit Japan verbinden wir Pflanzen wie Ahorn, Azaleen, Magnolien, Kirschen, Kamelien, Sicheltanne, Bambus. Aber auch Eichen, Hainbuchen, Tannen und Fichten sind in japanischen Wäldern präsent.

Japan

Bildergalerie: Japan


Weitere Informationen zu den exotischen Gehölzen in dieser Abteilung gibt es in der Beschreibungen und Fotos der exotischen Gehölze im Iken ArboretumPflanzenliste.

Iken
Arboretum
Oberneuland